Warum verwalten deutsche Unternehmen Milliarden-Benefits noch mit Excel und Aktenordnern? Catherine und Christoph Leser von Penzilla über den Status quo der bAV und wie Technologie das ändern kann.
Bis zu 17 % der HR-Arbeitszeit versickern in der bAV-Verwaltung, obwohl der Benefit eigentlich ein Recruiting-Ass sein sollte.
Catherine „Cathi" Leser und Christoph Leser sind Co-Founder von Penzilla, einem HR-Tech-Startup, das betriebliche Altersvorsorge (bAV) endlich ins digitale Zeitalter bringt. In Masterclass Folge 1 von 3 mit Jan Thomas erklären die beiden, warum bAV in deutschen Unternehmen noch immer auf Windows-XP-Niveau läuft und wie Penzilla Verwaltungsaufwand, Haftungsrisiken und mangelnde Mitarbeitertransparenz durch eine Plug-and-Play-Lösung löst.
Über die Gäste
Catherine Leser ist Co-Founderin von Penzilla. Sie kommt aus der Unternehmensberatung und blickt auf über ein Jahrzehnt Erfahrung bei einer der Big Four zurück, wo sie gemeinsam mit Christoph die Grundlage für ihre Zusammenarbeit legte. Wie Christoph wuchs sie in einem Umfeld unternehmerischer Selbstständigkeit auf – ein Hintergrund, der die Entscheidung zur Gründung prägte.
Bei Penzilla verantwortet Kati unter anderem strategische Themen rund um HR und Benefits. Ihr Antrieb: die betriebliche Altersvorsorge aus dem administrativen Dornröschenschlaf zu holen und sie als echten, erlebbaren Mitarbeiter-Benefit zu positionieren, zugänglich für Unternehmen jeder Größe.
Christoph Leser ist Co-Founder von Penzilla und bringt eine direkte Familiengeschichte mit in das Startup: Er wuchs im Betrieb seiner Mutter auf, der seit über 30 Jahren in der betrieblichen Altersvorsorge tätig ist. Ferien- und Wochenendjobs im familiären bAV-Unternehmen schärften früh seinen Blick für die strukturellen Schwächen der Branche. Auch er sammelte vor der Gründung umfassende Beratungserfahrung bei einer Big Four.
Diese Kombination aus gelebter Familientradition und professioneller Consulting-Expertise macht Christoph zum inhaltlichen Anker bei Penzilla. Er kennt die Komplexität der bAV von innen und genau deshalb weiß er, wo Technologie den Unterschied machen kann.